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Das Viertel Poble Nou: analog versus digital

Escocesa muro

Poblenou (Neues Dorf) war um 1850 neu, als 3 Kilometer östlich der Altstadt ein Industrieviertel mit Arbeitersiedlungen entstand. Im Katalanischen Manchester, wie die Gegend auch genannt wurde, gab es vor allem Fabriken, die die Textilindustrie bedienten: Webereien, Färbereien, Chemiefabriken.

Heute hat High-Tech übernommen, wie der neue Name der Gegend deutlich macht: 22@. Kühle Glas- und Stahlkonstruktionen beherbergen innovative Start-Ups, die mit neuen Technologien und im audiovisuellen Bereich arbeiten. Die Mischung als alt und neu ist heiss.

La Escocesa ist eine Überlebende. Die alte, von einer schottischen Unternehmerfamilie gegründete Farbmittelfabrik wurde in den 90ern von Künstlern übernommen, die den Abriss verhinderten. Nachdem der Umbau in Luxus-Lofts scheitert, kauft die Stadt Barcelona den Komplex 2017 und betreibt ihn weiter als Künstlerresidenz.

  Escocesa clown 291  Grafitti Raton

Das Künstlerkollektiv arbeitet analog: Skulptur, Fotografie, Malerei und natürlich grossflächige Graffiti, die im übrigen im ganzen Viertel ins Auge grosswandig ins Auge stechen.

La Escocesa con maleza  Poblenou arquitectura

Kommen Sie mit uns zu einer Führung durchs Poblenou. Wir zeigen Ihnen die spannende Umnutzung der ehemaligen Fabriken, die augenfängerische zeitgenössische Architektur, die Umsetzung des taktischen Urbanismus, aktuelle Projekte zur Renaturierung im Stadtviertel und erzählen Ihnen vom Alltagsleben damals uns heute bei einem Stopp in einer gemütlichen Bodega, früher Treffpunkt der Fabrikarbeiter und heute der Generation Y.

 

 

 

 

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